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Was gibt es Neues?


19. Mai 2019: Frühling?

Wer gehofft hatte, auf einen harten Winter würde ein milder Frühling folgen, sah sich getäuscht: das erste Maiwochenende bescherte uns dermaßen nasskaltes Wetter, dass es selbst in der Stadt mehrmals kurze Schneegestöber gab. Und sogar am 14. Mai fiel in Anif noch einmal für ein paar Minuten etwas Schnee.

Vizekanzler Strache musste zurücktreten. Ich habe nicht recht verstanden, warum. Auch vor dem Ibiza-Video war doch allen bekannt, wes Geistes Kind der Mann ist. Das Erschreckende daran ist ja, dass Strache kein besonderer Bösewicht ist, sondern ein durchschnittlicher Österreicher. Er hält uns doch nur den Spiegel vor. Nicht wenige Österreicher sind bereit, auf demokratische Freiheiten und soziale Errungenschaften zu verzichten, wenn dafür ordentlich auf die Ausländer gehaut wird. Auch Kanzler Kurz ist keinen Deut besser, war er doch bereit, sich mit diesem Mann politisch ins Bett zu legen, um nur ja Bundeskanzler zu werden. Und er hat zu fast allem geschwiegen, solange es irgendwie ging. Wolfi Schüssel lässt grüßen. Hat wirklich jemand geglaubt, dass sich der Herr Karl in den letzten Jahrzehnten geändert hat? Neuwahlen im Herbst. Was soll sich ändern? Wir Österreicher müssten bessere Menschen werden, dann bekämen wir vielleicht auch bessere Politiker. Oder um es in den Worten von Maurizio de Giovanni zu sagen: „Was ihn betraf, […] so interessierte Politik ihn nicht im Geringsten. Er war der Ansicht, dass die Wurzel allen Übels letztendlich die menschliche Natur war, und dagegen gab es kein Heilmittel.“ (Die Gabe des Commissario Ricciardi, Berlin: Insel-Verl., 2012, S. 74.)

Nur am Rande sei vermerkt, dass ich eine Seite zu meiner Studienreise Nordgriechenland entdecken gemacht habe.

15. Feb. 2019: Winter

Dieser Winter war für uns Radfahrer hart: Mit Beginn des Januar sind im Verlauf mehrerer Wochen am Alpennordrand einige Meter Schnee gefallen. Dabei hatten wir in der Stadt noch das Glück, dass uns ein Teil dieser Niederschläge als Regen ereilt hat. Inzwischen überwiegt in der Stadt wieder das Grün bzw. Braun. Doch schon ein paar Kilometer außerhalb sind die Wiesen und Felder mit bis zu einem halben Meter Schnee bedeckt.

Ich habe Luther 2017 und Rudolf Ebertshäusers Kritik überarbeitet und noch ein zweite Seite Sach- und Worterklärungen der Luther 2017 und Rudolf Ebertshäusers Kritik nachgeschoben. Dann noch eine Seite zum Einhorn in der Bibel, eine zum Namen des Hulesees gemacht und in der Seite Mischna und Talmud Links auf die Ausgabe von Lazarus Goldschmidt (soweit verfügbar) hinzugefügt.

Silvester 2018

Ich bin auf diese ORF-Seite mit den Verstorbenen des heurigen Jahres gestoßen. Hier ein kleines Florilegium von Persönlichkeiten, die nicht mehr unter uns weilen: France Gall (Poupee de cire, poupee de son), Charles Aznavour, Montserrat Caballe, Aretha Franklin, Stefan Weber (Drahdiwaberl), Heinz Petters, Burt Reynolds, Milos Forman (Hair, Amadeus), Bernardo Bertolucci (Der letzte Tango in Paris), Tom Wolfe (Fegefeuer der Eitelkeiten), Amos Oz, Christine Nöstlinger, Stephen Hawking, Gerhard Jagschitz, Billy Graham, Kofi Annan, Eva Twaroch (österr. Journalistin) u.v.a.m.

Ich wünschte, es gäbe eine Möglichkeit, auch zu sehen, wer heuer geboren wurde und später einmal ein bedeutender Künstler, Wissenschaftler oder Politiker werden wird. (Ich hab's ja leider verbockt.) Vielleicht wäre ich dann mit diesem Jahr versöhnter.

28. Dez. 2018: Es wird ruhiger

Mit einem Zitat eines deutschen Komikers (dessen Erben schon viele, die Zitate desselben im Internet verwendeten, wegen Urheberrechtsverletzung abmahnen ließen) hat unser Pfarrer in der Predigt am Heiligen Abend des Umstandes Erwähnung getan, dass für die meisten Menschen die sog. stille Zeit eigentlich eine ziemlich stressige ist und sie froh sind, wenn sie vorbei ist und das Leben wieder seinen gewohnten Gang nehmen kann. (In wenigen Tagen wird die in Deutschland gültige Schutzfrist von 70 Jahren – in Worten: siebzig! – für den Großteil der Werke besagten Komikers ausgelaufen sein. Dann darf man ihn hoffentlich zitieren, ohne teure Post vom Anwalt zu bekommen.)

Ich bin auf Youtube über dieses Thema gestolpert und habe gleich eine kurze Seite dazu gemacht: Tätowierung. Denn ja, ich habe mich auch heuer nicht tätowieren lassen. Das Leben verpasst einem ohnehin genug Tattoos.

16. Dez. 2018: Klimatisches

Die UN-Klimakonferenz in Katowice ist zu Ende. Ein Haufen Delegierter (wie viele eigentlich?) ist nach Polen geflogen, um einen Minimalkonsens zu beschließen, an den sich kaum ein Land halten wird (allen voran Österreich). Es hätte für das Klima mehr gebracht, wenn die Delegierten zu Hause geblieben wären. Während von der österreichischen Nachhaltigkeitsministerin (das heißt wirklich so!) Köstinger Lippenbekenntnisse zum Klimaschutz kommen, unternimmt Doch-nicht-Bundespräsident Verkehrsminister Hofer Anstrengungen, dass man auf Österreichs Autobahnen schneller fahren darf. (Wenn man weniger lange unterwegs ist, ist das sicher auch besser fürs Klima.) Und Heimatrapper Vizekanzler HC-Man (Strache) bezweifelt, ob der Mensch an der derzeitigen Klimaerwärmung schuld ist. Es ist vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis der erste Regierungspolitiker behaupten wird, die Erde sei flach. Manchmal fühle ich mich wie in einem Roman von Franz Kafka.

Vermutlich ist es auch ein bisschen Eskapismus, wenn ich mich mit antiker Literatur und der Bibel beschäftige. Die Gegenwart ist oft schwer zu ertragen. Jedenfalls habe ich wieder zwei Biblica fertiggestellt: Judasevangelium und Das Ende der Apostelgeschichte und des Paulus.

Ich wünsche frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr.

24. Okt. 2018: Nichts Neues im Westen

Eine neue Seite zu verschiedenen Kreuzformen, ein Addendum zu einigen Edelsteinen in Wolframs Parzival, kleinere Ergänzungen da und dort, nichts aufregend Neues.

23. Sep. 2018: Astronomischer Herbstbeginn

Es ist noch einmal spätsommerlich geworden. Pünktlich zum astronomischen Herbstbeginn kommt jetzt ein Kälteeinbruch. Das letzte Freibad in Salzburg schließt heute seine Pforten. Ich habe den Urlaub innerlich ad acta gelegt und die Seite über das Heilige Land hochgeladen.

8. Sep. 2018: Herbst

Der August hat uns dann doch mit einer längeren hochsommerlichen Schönwetterphase beglückt. Doch mit dem Wochenende 25./26. Aug. war sie schlagartig wieder vorbei: teils ergiebige Schneefälle bis in mittlere Tallagen, 10 cm Schnee etwa in Bad Gastein. Aber nächste Woche soll es noch einmal sommerlich werden. Mal sehen…

Ich war im Urlaub im Heiligen Land. Ein Erfahrungsbericht steht noch aus. Doch eine Miszelle zu Jes 7,14 und eine Seite über Wörter auf betontes -ēn sind schon mal entstanden.

8. Juli 2018: Sommer

Irgendwo war dies sicher der heißeste Juni seit Napoleons Russlandfeldzug. Hier in Salzburg aber nicht. Hochsommerliche Temperaturen haben wir bisher nicht gehabt. Das Schuljahr ist zu Ende, meine Lieben genießen ihre (natürlich wohlverdienten) Ferien. Ich habe noch drei Wochen zu roboten.

Ich habe mir eine neue Linuxdistro (Linux Mint 18.3) gegönnt. Und drei Biblica produziert: Vulgata, Textus receptus, Luther 2017 und Rudolf Ebertshäusers Kritik.

1. Mai 2018: Frühling

Schien es im März noch so, als wolle der Winter gar kein Ende nehmen, brach im April der Frühsommer mit Wucht über uns herein: Mitte April 30° in Freisaal (in der Stadt Salzburg). Innerhalb einer Woche blühten die Magnolien auf und verblühten wieder, und die Bäume und Sträucher schossen ins Grün. Sogar der Flieder begann zu blühen und war Ende April schon wieder am Verblühen. Ein erschreckend kurzer Frühling!

Ich habe wieder mal eine Linuxlösung hinzugefügt. Sonst im Westen nichts Neues.

2. Apr. 2018: Umgezogen

Wie schon unten angemerkt, ist mein Platz bei meinem Provider (A1, ehemals AON) ausgeschöpft und es gibt keine Möglichkeit, ihn „aufzubohren“. (Mein Eindruck ist, dass A1 diesen Service aus alten Tagen am liebsten loswerden möchte und vermutlich irgendwann die Server abdrehen wird.) Daher habe ich mir eine eigene Domäne besorgt und meine Seiten übersiedelt.

2. Apr. 2018: Winter ohne Ende /2.

Die letzte Februarwoche brachte die tiefsten Temperaturen, die bei uns jemals im Februar gemessen wurden, bis unter -25° in Ortschaften. Im letzten Märzdrittel dann noch einmal tagelang Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt. Und immer wieder Schneefall. Der bereits entfernte Split musste wieder auf die Radwege ausgebracht werden. Zum Heulen.

Habe die Reisen des letzten Jahres aufgearbeitet: Höhepunkte Griechenlands und Rom / die zweite.

18. Feb. 2018: Winter ohne Ende

Dieser Winter hat früh begonnen: bereits in der ersten Septemberhälfte hat es mehrmals bis in Mittelgebirgslagen heruntergeschneit. Nach ein paar wärmeren Tagen im Oktober hat uns der Winter seit November mit zwar nicht extremen, aber konstanten Temperaturen im Griff (nicht einmal der gewohnte vorweihnachtliche Wärmeeinbruch hat stattgefunden). Und was in diesem Winter schon an Schnee gefallen ist, ist für uns Radfahrer echt nicht mehr lustig. Ein Dank an die Gemeindeväter von Elsbethen und Puch, die den Geh- und Radweg entlang der Salzach jetzt räumen lassen.

Darüber habe ich sogar vergessen, Rückschau zu halten auf das abgelaufene Jahr. In Österreich gab es Nationalratswahlen, bei denen die Bevölkerung für eine starken Rechtsruck votiert hat. Jetzt kommen wir doch noch in den Genuss dessen, was uns Norbert Hofer, nunmehr Infrastrukturminister, bei seiner Kandidatur für das Amt des Bundespräsidenten angedroht hat.

Da mein Webspace bei meinem Provider rammelvoll ist, habe ich in den letzten Monaten auf Halde produziert: etwa die Biblica Nazoräer, Pflanzen im Neuen Testament, Tachasch, Mischna und Talmud; die Nachforschung zur Etymologie der Tomate; die Seite zum Hebräischen Alphabet; der kurze Wörterbuchvergleich italienischer Wörterbücher.


Autor: Michael Neuhold (E-Mail-Kontakt)
Letzte Aktualisierung: 19. Mai 2019