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Was gibt es Neues?


29. Mai 2021: Wo bleibt der Frühling?

Das war der kälteste und nasseste Mai in Österreich seit Jahrzehnten. Und das trotz Klimaerwärmung. Ein Arbeitskollege sieht allerdings erste Anzeichen für ein Ende des Winters: der Maronibrater ist nur noch vormittags da. Aber wenn das Wetter nicht rasch besser wird, ist's mit der Erdbeersaison heuer Essig.

Endlich ist sie online: meine Seite Was ist ein Mager? Fertig ist sie wohl noch nicht, da und dort muss ich vielleicht noch Formulierungen nachschärfen, Unklarheiten beseitigen und Tippfehler ausmerzen. Aber ein Anfang ist gemacht.

9. Mai 2021: Leben nach dem Erststich

Heilige Corona, schau oba! (Die gibt's übrigens wirklich.) Ich habe meine erste Teilimpfung mit AstraZeneca erhalten.

Neben ein paar minimalen Korrekturen oder Ergänzungen habe ich:

2. Apr. 2021: Kein Licht am Ende des Tunnels

Nachdem die erste Märzhälfte schon ein paar frühlingshafte Tage brachte, brach Mitte März der Winter aus: neun Tage lang anhaltende Schneefälle, auch in der Stadt. Zum Glück war der Boden schon so warm, dass der Schnee nie lange liegengeblieben ist. Ende März dann plötzlich fast frühsommerlich warme Tage. Anfang April steht schon wieder Schnee ins Haus. Das Wetter ist so wechselhaft warm-kalt wie die Coronapolitik in Europa.

Als die letzten Lockerungen verkündet wurden, war von Haus aus klar, dass spätestens nach ein paar Wochen die Infektionszahlen wieder nach oben schnellen würden. Und die aggressive britische Mutation tut ein übriges, um die Intensivstationen zu füllen. Im Osten Österreichs gibt es ausgerechnet über die Osterfeiertage einen Lockdown; hier in Salzburg, trotz seit Wochen anhaltend hoher Inzidenzwerte, nicht.

Im Herbst hatte ich mich für die heurige Karwoche zu einer Studienreise nach Kreta angemeldet. Aber Ende Februar hat der Anbieter die Reise abgesagt. Denn das Virus grassiert wie eh und je, und das Impfen kommt nicht in die Gänge. Innerhalb von über drei Monaten wurden bei uns nur 1,6 Mio Impfdosen verabreicht, da sind auch die Zweitschüsse schon mitgezählt. In diesem Tempo wird es mehr als eineinhalb Jahre dauern, bis die Impfwilligen geimpft sind. Ja, ich gebe zu, ich werde langsam etwas ungeduldig.

Ich arbeite seit Monaten an einer Seite zu den Texten zum griech. Wort magos. Wird aber noch dauern, bis ich damit fertig bin. In der Zwischenzeit habe ich die Designstudie altgriechische Grammatik einer HTML-Validierung unterzogen, Strukturfehler behoben und nicht mehr gültige HTML-Konstrukte durch CSS ersetzt.

7. Jan. 2021: Neues Jahr

Zum abgelaufenen Jahr fehlen selbst mir die Worte. Obwohl ich mich persönlich nicht beklagen kann: ich bin bisher gesund geblieben und habe immer noch einen Job. Was mich am meisten schmerzt, ist, dass sowohl die Lange Nacht der Kirchen als auch die Lange Nacht der Museen ausgefallen sind. Aber verglichen mit anderen ist das Jammern auf hohem Niveau. Hoffen wir, dass 2021 besser wird, vor allem für die, die 2020 ihren Job, ihr Engagement, ihre Auftrittsmöglichkeiten eingebüßt haben.

Der beste US-Präsident der Geschichte ist abgewählt worden, das lässt hoffen. Allerdings hat die gestrige Besetzung des Kapitols gezeigt, dass es mit dem Demokratieverständis mancher Amerikaner nicht weit her ist. Und ich fürchte, dass es hierzulande nicht viel besser ist. Der soziale Zusammenhalt ist längst passé, und die Invidualisten halten sich selbst für den Nabel der Welt.

18. Dez. 2020: Und täglich grüßt das Murmeltier

Lockerung der Beschränkungen, Teil-Lockdown, voller Lockdown, Lockerung zu Weihnachten, dann gleich wieder Lockdown. Das kommt davon, wenn man auf die Verantwortung des einzelnen setzt. Genauso gut kann man den Hund auf die Wurst aufpassen lassen. Das humanistische Menschenbild greift zu kurz.

Ich habe einiges übersetzt und damit die Seite Unser tägliches Brot gemacht. Es geht darin nicht um Brot, sondern um die Frage, was das griech. Wort, das traditionell mit „täglich“ übersetzt wird, genau bedeutet. Dazu gibt es ein Kapitelchen über 2Tim 3,16 und eines über die lateinische Inschrift beim Mozartdenkmal (hier habe ich auch die Karte aktualisiert).

27. Sep. 2020: Es wird Herbst

Der Sommer ist vorbei – zumindest am Alpennordrand. Ein erster Kälteeinbruch hat tw. ergiebige Schneefälle bis unter 800 m gebracht. Und wie jedes Jahr haben Berggeher und Autofahrer alle Wettervorhersagen ignoriert, und die Rettungskräfte mussten zigmal ausrücken. Gibt es wirklich intelligentes Leben auf der Erde?

Corona ist nicht vorbei. Wie uns die Experten seit Monaten prophezeit haben, beginnen mit dem Ende der warmen Jahreszeit die Infektionszahlen wieder zu steigen. Aber eigentlich haben sie schon zu steigen begonnen, als es noch warm war. Die eigentliche Ursache ist wohl: viele, vor allem junge Leute scheißen sich nichts mehr. No risk, no fun. Und was manche für haarsträubende Argumente haben, um den Mund-Nasen-Schutz nicht tragen zu müssen, ist mir unbegreiflich. Realitätsverweigerung allerorten.

Die jährliche Almabkehr ist zu Ende. Heuer wurde ausgiebiger Baumschnitt an der Uferböschung zwischen Pflegerbrücke und Obuskehre durchgeführt.

Ich war in den letzten Monaten hauptsächlich damit beschäftigt, eine Dankesschuld an die GSA abzutragen. Daher habe ich kaum etwas an meiner Homepage gemacht. Ich habe lediglich der Seite über lateinische Inschriften in Salzburg zwei hinzugefügt (Festungsgasse und Inneres Steintor), dazu der Seite über einzelne Bibelstellen 2Kor 3,18.

23. Aug. 2020: Ein Sommer voller Corona

Der Urlaub ist kaum vorbei und schon liegt ein Hauch von Herbst in der Luft: der Wind fegt die ersten welken Blätter durch die Gassen, kurz nach acht beginnt es zu dämmern. Apropos Urlaub: die noch vor dem Lockdown gebuchte Urlaubsreise hat tatsächlich stattgefunden; wir waren eine Woche auf Kreta in der Nähe von Iraklio. Das Reisen in den Zeiten von Corona: Iraklio (2020) berichtet davon.

Und weil ich schon dabei war, habe ich auch noch ein paar Gedanken zum Thema Empfangen durch den heiligen Geist online gestellt. Sachdienliche Hinweise dazu werden gerne entgegen genommen. Die geehrten Leser werden jedoch gebeten, von Fäkalienstürmen Abstand zu nehmen.

13. Juni 2020: Sommer?

Nach einem eher nassen Mai und einem kühlen ersten Monatsdrittel im Juni hatten wir gestern und heute die ersten zwei Sommertage in diesem Jahr. Apropos Sommer: vielleicht findet mein Kretaurlaub (einst gebucht im Prä-CoViD-ium) doch noch statt.

Ein Leser meiner Seite Eine Jungfrau ist schwanger (es geht um die Übersetzung von Jes 7,14) hat mich des Irrtums geziehen. Ich habe daher die Seite noch einmal überarbeitet. Bin aber doch wieder zum gleichen Ergebnis gelangt.

21. Mai 2020: Im Irrenhaus

Die Infektionszahlen sinken, die Beschränkungen werden gelockert. Mancherorts gibt es lautstarke Demonstrationen gegen diese Beschränkungen (an die sich ohnehin immer weniger halten). Leider von den falschen Leuten: von rechten Populisten, Bullshittern und Aluhutträgern. Menschen, die wahlberechtigt sind, faseln Schwachsinn über eine Verschwörung, hinter der Angela Merkel oder Bill Gates (oder ganz originell: die Juden) stehen. Die Impfverweigerer wissen jetzt schon, dass für sie, wenn es denn dereinst einen Corona-Impfstoff gibt, Solidarität (denn darum geht es bei der Durchimpfung der Bevölkerung) nicht in Frage kommt. Ich frage mich immer öfter, warum so viele Menschen in diesem Irrenhaus noch immer nicht teilentmündigt sind.

Ich habe mich wieder in ein Thema geflüchtet, das keine Sau interessiert, aber das mich ein wenig von den derzeitigen Zuständen ablenkt: die Frage, wie Meter, Liter, Kilogramm entstanden sind und in welchen Einheiten man vorher eigentlich gemessen und gewogen hat.

18. April. 2020: Corona und kein Ende

Ende März, Anfang April gab es zwar schon kräftige Tageserwärmung aber noch einige frostige Nächte. Zwei Frostnächte haben gereicht, um der Magnolienblüte den Garaus zu machen.

CoViD-19 hält die Welt weiter im Würgegriff. Das eigentlich Gruselige: bürgerliche Grundrechte und Freiheiten sind plötzlich aufgehoben, ohne dass es jemanden kratzt. Versammlungsfreiheit, Demonstrationsrecht, freie Religionsausübung – alles sistiert. Das polnische Parlament nutzt die Situation, um ein paar Gesetze durchzupeitschen, gegen die es voriges Jahr noch lautstarke Protestdemos gegeben hat. (Was ja jetzt praktischerweise verboten ist.) Das ungarische Parlament hat gar Viktor Orban auf unbestimmte Zeit zum Dikator ernannt. Ich hatte gehofft, diesen Rückfall in die 1930er Jahre nicht mehr miterleben zu müssen. Und ich wage nicht daran zu denken, was bei uns passieren wird, wenn die ÖVP die absolute Mehrheit bekommt.

Ich habe mich ein wenig mit dem Thema antike Zeitmessung und Sonnenuhren beschäftigt. Zuerst habe ich gedacht: was gibt es da schon groß zu wissen. Aber weit gefehlt, das Thema ist komplexer als gedacht. Meine „Forschungsergebnisse“ habe ich in die Seite Uhrzeit gegossen.

23. März. 2020: Corona

Ist das das Ende der Welt, wie wir sie kennen? Wohl kaum. Nach dem Ersten Weltkrieg und den vielen Millionen Opfern der Spanischen Grippe ging es auch weiter. Ich werde vielleicht etwas früher als geplant über den Jordan gehen, aber meine Kinder werden weiterleben und -wurschteln wie tausende Generationen vor ihnen. Aber lustig ist das nicht, zu Hause bleiben zu müssen, während draußen die Magnolien gerade aufblühen und die Bäume ausschlagen. Ein verpasster Frühling, das tut weh. Vielleicht ist es meiner schlechten Laune geschuldet, dass ich auf der neuen Seite Adam – eine historische Persönlichkeit? mehr Kritik am als Zustimmung zum gleichnamigen Vortrag äußere. Außerdem habe ich die Seite Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist etwas umstrukturiert.

1. März. 2020: Winterende?

Ein vergleichsweise milder und schneearmer Winter neigt sich seinem Ende zu (hoffe ich). Ich habe in den letzten zwei Monaten ein paar Seiten überarbeitet und/oder erweitert:

Ich habe in den letzten paar Monaten etliche theologische Vorträge von Worthaus angehorcht oder angesehen. Ich bin nicht mit allem einverstanden, aber insgesamt sind sie ein Ansporn, über manches neu nachzudenken oder nachzuforschen.

1. Jan. 2020: Ein gutes neues

Das nunmehr vergangene Jahr hat wieder einige Katastrophen gebracht. Die Kathedrale Notre Dame de Paris brannte. Der brasilianische Dschungel brennt. Der australische Busch brennt. Die Markusbasilika in Venedig stand hüfttief unter Wasser.

Die Türkisen haben neuerlich die Nationalratswahlen gewonnen. Eine Koalition mit den Grünen steht bevor. (Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie das funktionieren soll.) Die Tories haben die Wahlen in Großbritannien gewonnen: noch ein Clown als Regierungschef.

Die Liste der Prominenten, die von uns gegangen sind, ist wieder lang: ehemalige Sportgrößen wie Niki Lauda und Matti Nykänen; Schauspieler der ersten Riege wie Rutger Hauer, Peter Fonda, Doris Day, Albert Finney, Bruno Ganz, Hannelore Elsner; aber auch weniger bekannte wie Rip Torn (Men in Black), Ron Leibman (Kaz & Co), Peter Mayhew (Darsteller des Chewbacca); Vertreter der leichten Muse wie Costa Cordalis, Karel Gott, Marie Fredriksson (Roxette), aber auch solche der E-Musik wie André Previn oder Jessye Norman; der einstige Regierungschef und dann Staatspräsident Jacques Chirac, Zeichner Guillermo Mordillo, Modedesigner Karl Lagerfeld, Schriftstellerin Rosamunde Pilcher, Unternehmer Ferdinand Piëch, Kabarettist Werner Schneyder; u.v.a.m.

„The devil never sleeps“, pflegte unser Englischlehrer Karl Plasser (angesichts unserer Fehler) zu sagen. Gott, unser Beschützer, schläft nicht, sagt Psalm 121. Seine Hilfe werden wir 2020 mehr denn je brauchen. Ich wünsche allen meinen Lesern ein gutes neues Jahr.

Nebenbei bemerkt, es gibt zwei neue Seiten: Die Mauer aus Zinn (zur Frage, was hebr. ʾanāk bedeutet), Die Namen der Planeten.

6. Okt. 2019: Überraschung

Unverhofft kommt oft: die Grünen sind wieder drin, die Rechtspopulisten deutlich zurückgefallen; und die Sozialdemokraten haben (für mich unverständlich) ihr schlechtestes Ergebnis ever eingefahren. Die Rede ist natürlich von den Nationalratswahlen 2019 in der Alpenrepublik. Das Kuriose dabei: ich kenne niemanden, der Sebastian Kurz gewählt hat (und es auch zugibt). Ich lebe offenbar in einer ÖVP-/FPÖ-freien Blase. Hilft mir aber nichts: Kurz wird trotzdem wieder Bundeskanzler werden und uns kleinen Leute mit seiner unternehmerfreundlichen Politik weiter plattwalzen. Warum das deutlich mehr als ein Drittel der Wähler für wünschenswert hält, ist mir schleierhaft.

Ich habe eine dezidiert polemische, einseitige Seite zum Thema Religion versus Esoterik gemacht. Ich oute mich als christlicher Spinner, der Esoterik ablehnt.

8. Sept. 2019: Urlaub vorbei

Ich war Ende Juli eine Woche in Neapel und habe hinterher wochenlang Fotos digital nachbearbeitet und katalogisiert. Jetzt ist meine Seite zu dieser Neapelreise fertig.

Der August war in Salzburg eher herbstlich. Es gab zwar vereinzelt sonnige, heiße Tage, aber es überwogen doch Wolken und Regen. Und jetzt im September ist es unverkennbar, dass die Tage kürzer werden, die Schule wieder begonnen hat und wir immer noch dieselben liebenswerten Politiker haben wie vor Ibiza.

Vermutlich werden wir zu Weihnachten die gleiche rechtsgerichtete Regierung haben wir letzte Weihnachten (vielleicht ohne Herbert Kickl, aber wer weiß). Großbritannien wird immer noch nicht aus der EU ausgetreten sein. Italiens Regierung wird die nächste Koalitionskrise haben. Die neue Kommissionspräsidentin wird meine Sympathie für die EU nicht gerade verstärkt haben. Der US-Präsident wird einen neuen Rekord für das Verhältnis von Nonsens je 140 Zeichen aufgestellt haben. ­– Ich muss endlich aufhören, Nachrichten zu hören.

22. Juli 2019: Urlaub

Der Juni bescherte uns heuer die heißesten Tage, seit es Juni gibt. Dann war es die erste Julihälfte allerdings eher ziemlich kühl und unsommerlich. Jetzt scheint der Sommer zurückgekehrt. Warum alle von einer Hitzewelle reden, sobald sich die Quecksilbersäule der 30°-Marke nähert, verstehe ich nicht. Ich nehme an, es ist vom Wetter in Wien die Rede, wo es ja oft ein paar Grad mehr hat.

Neue Seite Nachforschungen zu Gen 14. Ansonsten ist nichts Nennenswertes passiert. Jetzt habe ich Urlaub. Danach sehen wir weiter.

19. Mai 2019: Frühling?

Wer gehofft hatte, auf einen harten Winter würde ein milder Frühling folgen, sah sich getäuscht: das erste Maiwochenende bescherte uns dermaßen nasskaltes Wetter, dass es selbst in der Stadt mehrmals kurze Schneegestöber gab. Und sogar am 14. Mai fiel in Anif noch einmal für ein paar Minuten etwas Schnee.

Vizekanzler Strache musste zurücktreten. Ich habe nicht recht verstanden, warum. Auch vor dem Ibiza-Video war doch allen bekannt, wes Geistes Kind der Mann ist. Das Erschreckende daran ist ja, dass Strache kein besonderer Bösewicht ist, sondern ein durchschnittlicher Österreicher. Er hält uns doch nur den Spiegel vor. Nicht wenige Österreicher sind bereit, auf demokratische Freiheiten und soziale Errungenschaften zu verzichten, wenn dafür ordentlich auf die Ausländer gehaut wird. Auch Kanzler Kurz ist keinen Deut besser, war er doch bereit, sich mit diesem Mann politisch ins Bett zu legen, um nur ja Bundeskanzler zu werden. Und er hat zu fast allem geschwiegen, solange es irgendwie ging. Wolfi Schüssel lässt grüßen. Hat wirklich jemand geglaubt, dass sich der Herr Karl in den letzten Jahrzehnten geändert hat? Neuwahlen im Herbst. Was soll sich ändern? Wir Österreicher müssten bessere Menschen werden, dann bekämen wir vielleicht auch bessere Politiker. Oder um es in den Worten von Maurizio de Giovanni zu sagen: „Was ihn betraf, […] so interessierte Politik ihn nicht im Geringsten. Er war der Ansicht, dass die Wurzel allen Übels letztendlich die menschliche Natur war, und dagegen gab es kein Heilmittel.“ (Die Gabe des Commissario Ricciardi, Berlin: Insel-Verl., 2012, S. 74.)

Nur am Rande sei vermerkt, dass ich eine Seite zu meiner Studienreise Nordgriechenland entdecken gemacht habe.

15. Feb. 2019: Winter

Dieser Winter war für uns Radfahrer hart: Mit Beginn des Januar sind im Verlauf mehrerer Wochen am Alpennordrand einige Meter Schnee gefallen. Dabei hatten wir in der Stadt noch das Glück, dass uns ein Teil dieser Niederschläge als Regen ereilt hat. Inzwischen überwiegt in der Stadt wieder das Grün bzw. Braun. Doch schon ein paar Kilometer außerhalb sind die Wiesen und Felder mit bis zu einem halben Meter Schnee bedeckt.

Ich habe Luther 2017 und Rudolf Ebertshäusers Kritik überarbeitet und noch ein zweite Seite Sach- und Worterklärungen der Luther 2017 und Rudolf Ebertshäusers Kritik nachgeschoben. Dann noch eine Seite zum Einhorn in der Bibel, eine zum Namen des Hulesees gemacht und in der Seite Mischna und Talmud Links auf die Ausgabe von Lazarus Goldschmidt (soweit verfügbar) hinzugefügt.

Silvester 2018

Ich bin auf diese ORF-Seite mit den Verstorbenen des heurigen Jahres gestoßen. Hier ein kleines Florilegium von Persönlichkeiten, die nicht mehr unter uns weilen: France Gall (Poupee de cire, poupee de son), Charles Aznavour, Montserrat Caballe, Aretha Franklin, Stefan Weber (Drahdiwaberl), Heinz Petters, Burt Reynolds, Milos Forman (Hair, Amadeus), Bernardo Bertolucci (Der letzte Tango in Paris), Tom Wolfe (Fegefeuer der Eitelkeiten), Amos Oz, Christine Nöstlinger, Stephen Hawking, Gerhard Jagschitz, Billy Graham, Kofi Annan, Eva Twaroch (österr. Journalistin) u.v.a.m.

Ich wünschte, es gäbe eine Möglichkeit, auch zu sehen, wer heuer geboren wurde und später einmal ein bedeutender Künstler, Wissenschaftler oder Politiker werden wird. (Ich hab's ja leider verbockt.) Vielleicht wäre ich dann mit diesem Jahr versöhnter.

28. Dez. 2018: Es wird ruhiger

Mit einem Zitat eines deutschen Komikers (dessen Erben schon viele, die Zitate desselben im Internet verwendeten, wegen Urheberrechtsverletzung abmahnen ließen) hat unser Pfarrer in der Predigt am Heiligen Abend des Umstandes Erwähnung getan, dass für die meisten Menschen die sog. stille Zeit eigentlich eine ziemlich stressige ist und sie froh sind, wenn sie vorbei ist und das Leben wieder seinen gewohnten Gang nehmen kann. (In wenigen Tagen wird die in Deutschland gültige Schutzfrist von 70 Jahren – in Worten: siebzig! – für den Großteil der Werke besagten Komikers ausgelaufen sein. Dann darf man ihn hoffentlich zitieren, ohne teure Post vom Anwalt zu bekommen.)

Ich bin auf Youtube über dieses Thema gestolpert und habe gleich eine kurze Seite dazu gemacht: Tätowierung. Denn ja, ich habe mich auch heuer nicht tätowieren lassen. Das Leben verpasst einem ohnehin genug Tattoos.

16. Dez. 2018: Klimatisches

Die UN-Klimakonferenz in Katowice ist zu Ende. Ein Haufen Delegierter (wie viele eigentlich?) ist nach Polen geflogen, um einen Minimalkonsens zu beschließen, an den sich kaum ein Land halten wird (allen voran Österreich). Es hätte für das Klima mehr gebracht, wenn die Delegierten zu Hause geblieben wären. Während von der österreichischen Nachhaltigkeitsministerin (das heißt wirklich so!) Köstinger Lippenbekenntnisse zum Klimaschutz kommen, unternimmt Doch-nicht-Bundespräsident Verkehrsminister Hofer Anstrengungen, dass man auf Österreichs Autobahnen schneller fahren darf. (Wenn man weniger lange unterwegs ist, ist das sicher auch besser fürs Klima.) Und Heimatrapper Vizekanzler HC-Man (Strache) bezweifelt, ob der Mensch an der derzeitigen Klimaerwärmung schuld ist. Es ist vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis der erste Regierungspolitiker behaupten wird, die Erde sei flach. Manchmal fühle ich mich wie in einem Roman von Franz Kafka.

Vermutlich ist es auch ein bisschen Eskapismus, wenn ich mich mit antiker Literatur und der Bibel beschäftige. Die Gegenwart ist oft schwer zu ertragen. Jedenfalls habe ich wieder zwei Biblica fertiggestellt: Judasevangelium und Das Ende der Apostelgeschichte und des Paulus.

Ich wünsche frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr.

24. Okt. 2018: Nichts Neues im Westen

Eine neue Seite zu verschiedenen Kreuzformen, ein Addendum zu einigen Edelsteinen in Wolframs Parzival, kleinere Ergänzungen da und dort, nichts aufregend Neues.

23. Sep. 2018: Astronomischer Herbstbeginn

Es ist noch einmal spätsommerlich geworden. Pünktlich zum astronomischen Herbstbeginn kommt jetzt ein Kälteeinbruch. Das letzte Freibad in Salzburg schließt heute seine Pforten. Ich habe den Urlaub innerlich ad acta gelegt und die Seite über das Heilige Land hochgeladen.

8. Sep. 2018: Herbst

Der August hat uns dann doch mit einer längeren hochsommerlichen Schönwetterphase beglückt. Doch mit dem Wochenende 25./26. Aug. war sie schlagartig wieder vorbei: teils ergiebige Schneefälle bis in mittlere Tallagen, 10 cm Schnee etwa in Bad Gastein. Aber nächste Woche soll es noch einmal sommerlich werden. Mal sehen…

Ich war im Urlaub im Heiligen Land. Ein Erfahrungsbericht steht noch aus. Doch eine Miszelle zu Jes 7,14 und eine Seite über Wörter auf betontes -ēn sind schon mal entstanden.

8. Juli 2018: Sommer

Irgendwo war dies sicher der heißeste Juni seit Napoleons Russlandfeldzug. Hier in Salzburg aber nicht. Hochsommerliche Temperaturen haben wir bisher nicht gehabt. Das Schuljahr ist zu Ende, meine Lieben genießen ihre (natürlich wohlverdienten) Ferien. Ich habe noch drei Wochen zu roboten.

Ich habe mir eine neue Linuxdistro (Linux Mint 18.3) gegönnt. Und drei Biblica produziert: Vulgata, Textus receptus, Luther 2017 und Rudolf Ebertshäusers Kritik.

1. Mai 2018: Frühling

Schien es im März noch so, als wolle der Winter gar kein Ende nehmen, brach im April der Frühsommer mit Wucht über uns herein: Mitte April 30° in Freisaal (in der Stadt Salzburg). Innerhalb einer Woche blühten die Magnolien auf und verblühten wieder, und die Bäume und Sträucher schossen ins Grün. Sogar der Flieder begann zu blühen und war Ende April schon wieder am Verblühen. Ein erschreckend kurzer Frühling!

Ich habe wieder mal eine Linuxlösung hinzugefügt. Sonst im Westen nichts Neues.

2. Apr. 2018: Umgezogen

Wie schon unten angemerkt, ist mein Platz bei meinem Provider (A1, ehemals AON) ausgeschöpft und es gibt keine Möglichkeit, ihn „aufzubohren“. (Mein Eindruck ist, dass A1 diesen Service aus alten Tagen am liebsten loswerden möchte und vermutlich irgendwann die Server abdrehen wird.) Daher habe ich mir eine eigene Domäne besorgt und meine Seiten übersiedelt.

2. Apr. 2018: Winter ohne Ende /2.

Die letzte Februarwoche brachte die tiefsten Temperaturen, die bei uns jemals im Februar gemessen wurden, bis unter -25° in Ortschaften. Im letzten Märzdrittel dann noch einmal tagelang Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt. Und immer wieder Schneefall. Der bereits entfernte Split musste wieder auf die Radwege ausgebracht werden. Zum Heulen.

Habe die Reisen des letzten Jahres aufgearbeitet: Höhepunkte Griechenlands und Rom / die zweite.

18. Feb. 2018: Winter ohne Ende

Dieser Winter hat früh begonnen: bereits in der ersten Septemberhälfte hat es mehrmals bis in Mittelgebirgslagen heruntergeschneit. Nach ein paar wärmeren Tagen im Oktober hat uns der Winter seit November mit zwar nicht extremen, aber konstanten Temperaturen im Griff (nicht einmal der gewohnte vorweihnachtliche Wärmeeinbruch hat stattgefunden). Und was in diesem Winter schon an Schnee gefallen ist, ist für uns Radfahrer echt nicht mehr lustig. Ein Dank an die Gemeindeväter von Elsbethen und Puch, die den Geh- und Radweg entlang der Salzach jetzt räumen lassen.

Darüber habe ich sogar vergessen, Rückschau zu halten auf das abgelaufene Jahr. In Österreich gab es Nationalratswahlen, bei denen die Bevölkerung für eine starken Rechtsruck votiert hat. Jetzt kommen wir doch noch in den Genuss dessen, was uns Norbert Hofer, nunmehr Infrastrukturminister, bei seiner Kandidatur für das Amt des Bundespräsidenten angedroht hat.

Da mein Webspace bei meinem Provider rammelvoll ist, habe ich in den letzten Monaten auf Halde produziert: etwa die Biblica Nazoräer, Pflanzen im Neuen Testament, Tachasch, Mischna und Talmud; die Nachforschung zur Etymologie der Tomate; die Seite zum Hebräischen Alphabet; der kurze Wörterbuchvergleich italienischer Wörterbücher.


Autor: Michael Neuhold (E-Mail-Kontakt)
Letzte Aktualisierung: 29. Mai 2021